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Aufgepickt

Das Landgericht Berlin hat im vergangenen Jahr entschieden, dass die Grünen-Politikerin Renate Künast Hass-Postings der schlimmsten Sorte hinnehmen müsse. (s. unseren Blogbeitrag) Nun rudert es aufgrund der Beschwerde Künasts teilweise zurück, lässt aber dennoch 16 Kommentare als Ausdruck von Meinungsfreiheit durchgehen.
Dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) soll das TelemedienG zur Seite springen. Alle Telemediendienste sollen nach SPD-Justizministerin Lambrecht Strafverfolgern und Geheimdiensten „sämtliche unternehmensinternen Datenquellen“ der Nutzer*innen zur Verfügung stellen, und zwar auch schon bei Ordnungswidrigkeiten. Verstößt das nicht gegen die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)?

Instagram? Ist das nicht das mit den merkwürdigen Hundefiltern? Nicht ganz!

4. Februar 2020

Instagram, kurz „Insta“, ist eine Social-Media-Plattform mit dem Fokus auf Fotos und Videos. Sie ermöglicht Millionen Menschen täglich, Inhalte aus ihrem Leben zu teilen und am Leben anderer teilzuhaben.

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Einfach anders: 6 mal Lebensgefühl ohne WhatsApp

31. Januar 2020

Verrückt: Wir wissen alle, dass Facebook eine Datenkrake der besonderen Art ist und dass WhatsApp zum Facebook-Imperium gehört. Trotzdem senden wir weiterhin munter Nachrichten, Bilder, Audios und Videos mit dem Messenger-Dienst – in mehr als 60 Milliarden Nachrichten pro Tag. Dabei gibt es sichere Alternativen wie Threema und Signal, die aber kaum jemand nutzt. Wenn dem Problem nicht mir ernsthafter Aufklärung beizukommen ist, müssen wir ans Lebensgefühl appellieren.

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Im Überfluss der Daten

22. Januar 2020

Alle, die zurückgezogen auf dem Land leben, mitten im Funkloch, sich selbst versorgen und Kontakte scheuen, taugen nicht viel für Datensammler und -jäger, obwohl auch sie theoretisch von Drohnen erfasst werden und Satelliten zumindest etwas über die Waldgesundheit oder Bodenbeschaffenheit des einsamen Fleckchens Erde aussagen können. Alle anderen liefern nahezu ununterbrochen Daten. Wo werden sie abgegriffen – und was kann man dagegen tun?

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TikTok räumt auf mit Vielfalt

9. Dezember 2019

TikTok, der Musical.ly-Nachfolger mit Firmensitz in China, erreicht auch in Europa immer mehr Reichweite. Aktuell sind allein in Deutschland rund 5,5 Menschen mindestens einmal im Monat auf TikTok aktiv. Das Format mit kurzen Videoclips zieht vor allem junge Nutzer_innen an. Was sie zu sehen kriegen, unterliegt aber offensichtlich einer vielfältigen Zensur: Kritische politische Äußerungen sind ebenso wenig erwünscht wie LGBTQ* und Behinderungen.

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Hilfe! Kinder an die Macht?

27. November 2019

Kinderrechte ins Grundgesetz? Endlich, sagen die einen. Soweit kommt es noch, mäkeln die anderen. Und aalen sich in düsteren Fantasien: Der Staat wird Elternrechte aushebeln und in die Familie eingreifen, wie es ihm gefällt. Vielleicht sogar, wenn die eigenen Kinder zuhause immer noch „kindswohlgefährdende“ Brettspiele spielen müssen statt Fifa, Need for Speed oder God of War.

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Wer daddelt, rostet

22. November 2019

Eine aktuelle Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigt, dass viele Jugendliche zwischen 11 und 17 Jahren sich deutlich weniger bewegen, als für sie gesund wäre. Eine Stunde körperliche Bewegung empfiehlt die WHO pro Tag – ein Pensum, das allerdings nur jede(r) Fünfte in dem Alter erreicht. Als einen wesentlichen Faktor dafür nennt die Studie die digitale Freizeitgestaltung. Es ist also auch an uns, dafür zu sorgen, dass Bewegungsmuffel in die Puschen kommen.

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