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digitaler Schnickschnack . Recht . Technik

Nicht nur in Corona-Zeiten: Vor dem Knipsen kommt das Recht

27. Mai 2020

Der Lock-Down zur Hoch-Zeit der Corona-Pandemie ging mit vielen Einschränkungen einher. Die fotografische Freiheit war dagegen –fast – grenzenlos. Müssen sich alle (Hobby-) Fotograf*innen üblicherweise viele Gedanken um die Persönlichkeitsrechte Dritter machen, also derjenigen, die absichtlich oder unabsichtlich auf dem Bild landen, war das in Corona-Zeiten nahezu hinfällig: Es waren kaum Menschen unterwegs. Gerade ist das schon wieder anders. Doch weil man mit der Kamera niemandem zu nahekommen muss, um gute Fotos zu schießen, ist fotografieren bei schönem Wetter eine tolle Abwechslung zum vorherigen „Hausarrest“. Werden die Bilder dann im eigenen Blog, bei Facebook oder Instagram veröffentlicht, haben auch andere etwas davon. Rechtlich ist das natürlich mal wieder nicht so einfach.

Medienalltag

Einfach anders: 6 mal Lebensgefühl ohne WhatsApp

31. Januar 2020

Verrückt: Wir wissen alle, dass Facebook eine Datenkrake der besonderen Art ist und dass WhatsApp zum Facebook-Imperium gehört. Trotzdem senden wir weiterhin munter Nachrichten, Bilder, Audios und Videos mit dem Messenger-Dienst – in mehr als 60 Milliarden Nachrichten pro Tag. Dabei gibt es sichere Alternativen wie Threema und Signal, die aber kaum jemand nutzt. Wenn dem Problem nicht mir ernsthafter Aufklärung beizukommen ist, müssen wir ans Lebensgefühl appellieren.

Hintergründiges

Ich weiß, was Du tust! Zwischen Freiraum und Überwachung

12. Juli 2019 eine Überwachungskamera

Elternsein bedeutet, in vielen Bereichen Verantwortung für das Wohlergehen seiner Kinder zu übernehmen. Das richtige Maß zwischen Schutz und Freiraum zu finden, ist oft ein schwieriger Balanceakt, der viel Selbstreflexion erfordert. Neue digitale Werkzeuge eröffnen auch ganz neue Möglichkeiten der Kontrolle des Nachwuchses. Wie viel Überwachung darf es denn sein?

digitaler Schnickschnack . Recht

Nur der Kühlschrank war Zeuge …

6. Juni 2019

Unser digitaler Fußabdruck übt auf Sicherheitsbehörden große Anziehungskraft aus. Sprachassistenten wie Alexa und Siri, aber auch Fernseher oder Kühlschränke, die mit dem Internet verbunden sind, sammeln Daten, denen laut Beschlussvorlage des schleswig-holsteinischen Innenministers Hans-Joachim Grote (CDU) „eine immer größere Bedeutung“ bei der Aufklärung von Kapitalstraftaten und terroristischen Bedrohungslagen zukommt. Diese digitalen Spuren sollen per richterlicher Anordnung ausgewertet werden dürfen, um dann vor Gericht als Beweismittel verwendet zu werden. Der Staat greift eben überall dort Daten ab, wo sie anfallen. Auch, wenn Alexa im Schlafzimmer steht.

Hintergründiges

Hilfe, mein Handy klingelt

23. April 2019

Nachrichten sind für viele Handy-Nutzer*innen das neue Telefonieren. Auch wenn es im Chat schwierig wird, gefühlt stundenlang die Nachrichten hin und her schwirren, bis endlich eine simple Verabredung steht, kommt anrufen nicht in Frage. Woran liegt das? Zu intim?

digitaler Schnickschnack . Recht

Beim Filesharing ist Petzen erwünscht

10. April 2019

Schon 2017 befasste sich der Bundesgerichtshof (BGH) mit familiären Haftungsfragen beim Filesharing und nun hat das Bundesverfassungsgericht Recht gesprochen. Doch der Beschluss des höchsten Gerichts mutet seltsam an. Unterm Strich bedeutet er nämlich, dass Eltern ihre Kinder verpfeifen müssen, wenn sie nicht selbst haften wollen.

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