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Sind Sie ein Handy-Junkie?

Handys sind wahre Kommunikationswunder – allerdings nicht zwingend für alle, die einen direkt umgeben. Können Sie das Handy auch mal klingeln lassen oder ruft jedes Geräusch ihrer Kommunikationsmaschine reflexartig eine Reaktion hervor? Begegnen Sie sich selbst in ein paar Fragen.

Ewig lockt das Handy
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Sie sind gerade wach geworden - was fällt Ihnen als Erstes ein?

Die Welt hat sich weitergedreht, während Sie geschlafen haben - wie bringen Sie sich auf den aktuellen Stand?

Sie holen Ihr Kind in der Kita ab und Ihr Handy bimmelt. Was machen Sie?

Es ist Freitag Nachmittag und Sie stellen fest, dass Sie Ihr Handy im Büro liegengelassen haben. Und jetzt?

Ihr Handy ist kaputt. Was tun?

Lieben Sie Ihr Handy mehr als ....
Handys beherrschen Ihr Leben
Sind Sie wirklich ein digital immigrant? Dann haben Sie es jedenfalls geschafft, erfolgreich den digital native zu geben. Das Handy ist Ihre kommunikative Nabelschnur und das Fehlen des digitalen Begleiters kann Phantomschmerzen bei Ihnen auslösen. Das Gute daran: Sie verstehen alle Kinder und Jugendlichen, die von den Kisten nicht lassen können. Das Schlechte: Sie sind vielleicht nicht gerade das beste Vorbild. Also, machen Sie sich zusammen mit Ihren Kindern/Schüler_innen etc. auf den Weg und finden Sie Regeln für ein guten Umgang mit Handy & Co. - und halten Sie dich dran.
Sie taugen zum Vorbild
Glückwunsch: Ihre Antworten hören sich so an, als hätten Sie einen gut ausbalancierten Umgang mit digitalen Medien. So taugen Sie sicher als Vorbild: interessiert und souverän. Aber gute Vorbilder haben auch Ihre Schattenseiten. Wahrscheinlich fehlt es Ihnen an Verständnis für alle, die weniger gelassen mit Handys umgehen. Exzesse sind eher nicht so Ihr Ding. Also, bleiben Sie souverän aber denken Sie daran: Manchmal bringt es auch weiter, mal aus der Balance zu geraten.
Nur Mut: Handys sind gar nicht so schlimm.
Sie gehören ganz offensichtlich zu denen, die mit digitalen Medien nicht wirklich warm werden. Trauern Sie immer noch dem Wählscheibentelefon, der guten alten Straßenkarte und dem Dia-Abend hinterher? Kopf hoch: Die Dinge ändern sich, aber das muss nicht schlimm sein. Machen Sie sich doch gemeinsam mit Ihrem Kind auf in die digitale Wunderwelt - vielleicht entdecken Sie da auch für sich etwas, das Ihr Leben bereichert. Klingt doch nach win-win: Ihr Kind kann Ihnen den Weg zeigen und Sie haben den richtigen Kompass für das Menschliche - denn so leicht lassen Sie sich nicht digitalisieren.

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geschrieben von: Meike Adam

beschäftigt sich seit rund 15 Jahren beruflich mit dem Themenkomplex Medien, als Wissenschaftlerin, Webschaffende und medienpädagogische Referentin. Durch zahlreiche Elternabende, Fortbildungen für Lehrer_innen und Unterrichtseinheiten mit SuS weiß sie, wo es brennt. Mit 3 Kindern ist sie zudem alltägliche medienpädagogische Praktikerin.

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